Qualitätssicherungsmittel

Hier findet ihr kurze Zusammenfassungen der durch die QSM-Mittel finanzierten Projekte:

 

Qualitätssicherungsmittel 2017

 

Qualitätssicherungsmittel 2016

Was sind Qualitätssicherungsmittel?

Die Qualitätssicherungssmittel (QSM) sind ein Finanzierungsbudget, dass die Fakultäten zweckgebunden für die Sicherung der Qualität in Studium und Lehre einsetzen müssen. Sie wurden im Hochschulfinanzierungsvertrages „Perspektive 2020“ in die Grundfinanzierung der Universität überführt, was das ursprüngliche Mitbestimmungsrecht der Studierenden bei der Vergabe der Mittel verringerte. Es geht dabei um jährlich rund 1,7 Millionen Euro für die Universität Heidelberg. Das daraus folgende Minus an Mitbestimmung der Studierenden soll dadurch ausgeglichen werden, dass die Verfasste Studierendenschaft als Ganzes ein alleiniges Vorschlagsrecht für 11,7 % der ehemaligen auf die Universität insgesamt entfallenden QSM bekommt.

 

Für die Fakultät Medizin und die Fachschaft Medizin der Universität Heidelberg heißt das, dass wir jedes Jahr Anträge im Umfang von rund 170.000 € beim Studierendenrat vorschlagen dürfen.

Wer stellt die Anträge?

Die Antragsstellen sind in der Regel Lehrende der Medizinischen Fakultät oder Lehrende, die Angebote für Medizinstudierende machen. Es gilt jedoch, dass prinzipiell jeder Anträge stellen darf, auch Studierende!

 

Die Anträge werden vom Fachschaftsrat sortiert und in einer großen Vollversammlung den Studierenden vorgestellt. Dabei werden offene Fragen geklärt oder weitergegeben. In einer zweiten Vollversammlung wird dann eine formelle Abstimmung gehalten, die entscheidet, welche Anträge der Fachschaftsrat beim StuRa vorschlägt.

Wer fällt die Entscheidung?

Nach der Entscheidung der Vollversammlung reicht der Fachschaftsrat die Anträge beim Studierendenrat ein. Das entsprechende Referat des Studierendenrats kümmert sich daraufhin um den Rest. Der StuRa-Vorsitz prüft die Anträge auf ihre Vereinbarkeit mit den Vorschriften für die Verwendung der QSM-Mittel und leitet diese gesammelt an das Rektorat weiter. Hält das Rektorat die vorgeschlagenen Maßnahmen für zulässig, folgt es dem Vorschlag und sorgt für eine entsprechende Verwendung der QSM. Prinzipiell werden die Anträge also final vom Rektorat abgesegnet. Da wir in der Regel nur Anträge in dem uns zur Verfügung stehenden Umfang vorschlagen und diese auch mit der Verwaltungsvorschrift im Einklang sind, ist dies jedoch ein formeller Schritt.

Was passiert, wenn nicht alles Geld verteilt wird?

Sollte eine Fachschaft nicht genügen Anträge einreichen oder sollten Anträge nicht mit der Vorschrift vereinbar sein entscheidet zunächst die zentrale QSM-Komission des Studierendenrats über die Verwendung der Gelder. An die zentrale Kommission kann jeder Anträge stellen, egal von welchem Fach. Das bedeutet, dass Gelder, die z.B. die Fachschaft Medizin nicht ausgibt daraufhin zunächst allen Fachschaften zur Verfügung steht.

 

Schöpft die Qualitätssicherungsmittelkommission ihr Vorschlagsrecht nicht fristgerecht voll aus, oder sind bis zum 31.03. des Folgejahres die von den Studienfachschaften und der QSM- Kommission vorgeschlagenen QSM nicht voll verausgabt, gilt für diese Mittel die Verwendung zugunsten von Anschaffungen der Universitätsbibliothek als vorgeschlagen. Dabei sollen alle Fächer der Universität gleichmäßig berücksichtigt werden.

Weitere Infos

Alle Infos des Studierendenrats zu den QSM gibt es hier: QSM-Referat

Eine Ausführliche Informationsbroschüre erhaltet ihr unter diesem Link: Informationsbeilage

 

Der Studierendenrat hat auch ein QSM-Komission, die über QSM-Mittel entscheidet, die nicht über die Fachschaften verteilt wurden. Alle Infos hierzu findet ihr hier: QSM-Komission