#fairesPJ

+++ Aktuelles: Unsere Bemühungen zeigen Wirkung! +++
Wir demonstrierten zusammen für ein #fairesPJ, nun stärkt uns der Marburger Bund weiter den Rücken mit einem Brief an Klinikumsleitung, Dekan und Studiendekan. Lest selbst, unten in der Galerie.

UND: Aufgrund unseres Protests bekommen wir diese Woche ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden und leitenden Ärztlichen Direktor der Klinik, Herrn Prof. Dr. Adler. Wir erhoffen uns ein konstruktives Gespräch und halten euch weiter auf dem Laufenen.

Du willst dein PJ mit verbessern? Wir brauchen Leute!
–> politik@fsmed-hd.de

 

 

 

Das Praktische Jahr ist das letze Ausbildungsjahr in unserem Studium, in dem wir 40h/Woche in der Klinik arbeiten.

Leider sind die Bedinungen dieses letzten Bildungsabschnittes alles andere als fair:

-In vielen Kliniken gibt es keine faire Aufwandsentschädigung für 40h Arbeit pro Woche, oft sogar unter 400€/Monat! Das reicht in Heidelberg oft nicht mal für die Miete.

-Im Krankheitsfall werden die versäumten Tage vom Urlaub abgezogen! Teilweise DARF man im PJ nicht krank sein, da man sonst das gesamte Tertial wiederholen muss. Was daraus resultiert sind kranke PJler auf Station und eine nicht hinzunehmende Gefährdung für Patienten!

-Die Lehre kommt zu kurz: Vielen PJlern wird keine oder zu wenig Zeit eingeräumt, das praktisch Erlernte und Erfahrene intensiv nachzubereiten. Ebenso mangelt es oft an strukturierter Lehre!

Studierende sehen sich mit finanziellen Nöten konfrontiert, da man neben einer 40h-Woche nicht noch jobben kann. Der erhoffte Lerneffekt bleibt aus und hinzu kommt die unmoralische aber aufgezwungene Gefährdung der Gesundheit der Patienten.

Deshalb fordern wir ein #FairesPJ!

– Eine faire Aufwandsentschädigung auf Bafög-Niveau, sodass eine Grundsicherung für jeden Studierenden besteht!

– Eine gerechte Fehltage-Regelung: Wer krank ist, ist krank und gehört ins Bett. Unabhängig von den Urlaubstagen.

– Eine strukturierte Lehre und genügend Zeit, das Erlernte und Erfahrene nachzubereiten, denn nur so hat man den gewünschten Lerneffekt bevor man Arzt ist.

Wie machen wir das?

-Am 31.05. demonstrierten wir mit knapp 200 Studierenden in Kitteln lautstark vor den Kliniken im Neuenheimer Feld, um ein erstes Zeichen zu setzen.

 

 

-Wir informierten EUCH mit Plakaten und Videos im Anschluss an die Demo

-Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten über Reaktionen und Fortschritte.

-Unsere Forderungen gingen als Offener Brief an den Klinikumsvorstand und das Dekanat der medizinischen Fakultät.

-Über die Presse werden wir den Druck auf das Klinikum und die Lehrkrankenhäuser sukzessiv erhöhen, bis wir unsere Forderungen für unsere Studierenden durchsetzen.

Hier spricht bereits einer unserer StuRa-Vertreter (Felix Klimitz) mit der RNZ: http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg/campus_artikel,-Vollzeitjob-keine-Lehre-und-kaum-Bezahlung-_arid,194908.html#null

Doch das alles ist nichts wert, wenn es keine engagierten Heidelberger Studierenden gibt, die mit streiten, organisieren und in Gespräche mit dem Klinikum und Chefärzten treten, die Infotage organisieren oder Flyer verteilen! ENGAGIERE DICH JETZT für ein #FairesPJ und melde dich bei Poltik@fsmed-hd.de.
Diese Initiative wird unterstützt und mit initiiert von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd). Danke!

Vielen Dank an unsere fleißigen Orgas des Aktionstages mit Demo und Infoveranstaltung!